Helfer für den Notfall

Windsheimer Zeitung vom 19.05.2017

Raiffeisenbank finanziert Defibrillator für Gemeinde

Die Raiffeisenbank-Vorstände Martin Hofmann (links) und Heinrich Reisenleiter (rechts) übergeben Bürgermeister Dieter Springmann den Defibrillator im Gemeindezentrum. Foto: Barbara Glowatzki

ERGERSHEIM – In manchen Situationen zählt jede Sekunde. Bei einem Herzinfarkt beispielsweise, wenn das Herz aus dem Takt gerät. Bei einem Kammerflimmern sinkt die Überlebenschance des Patienten mit jeder Minute. Ein Defibrillator kann hier helfen, Leben zu retten.

In immer mehr öffentlichen Bereichen werden die Geräte installiert. Ein kleines Zeichen mit einem grünen Blitz in einem weißen Herz rechts oben neben der Eingangstür zeigt an, dass nun auch im Gemeindezentrum in Ergersheim ein solcher Defibrillator zur Verfügung steht. Er hängt im Eingangsbereich, der tagsüber offensteht, und auch ein Laie kann ihn sofort und ohne vorherige Kenntnisse einsetzen. Im Notfall muss das Gerät nur aus dem Glaskasten geholt und eingeschaltet werden. Dann folgt man den Sprachanweisungen, die das Gerät gibt. Obwohl der Akku mehrere Jahre hält, wird der Defi, wie er auch kurz genannt wird, regelmäßig auf seine Funktionsfähigkeit überprüft.

Ermöglicht wurde die Anschaffung durch die Raiffeisenbank Bad Windsheim, die das knapp 2000 Euro teure Gerät finanzierte. In allen größeren Filialen hat die Bank selbst Defibrillatoren im Eingangsbereich installiert, die rund um die Uhr zugänglich sind. In Ergersheim sollen Vereinsvorsitzende und Nutzer der Halle im Gemeindehaus in die Nutzung des Defibrillators eingewiesen werden, hieß es bei der Spendenübergabe.

Text und Foto: Barbara Glowatzki, Windsheimer Zeitung