16 000 Euro für Feuerwehren und Vereine

Windsheimer Zeitung vom 13.09.2021

Raiffeisenbank Bad Windsheim unterstützt vom Hochwasser-Ereignis im Juli betroffene Gruppen in Ipsheim

Die Raiffeisenbank-Vorstände Martin Hofmann (links) und Heinrich Reisenleiter (Zweiter von rechts) übergaben die symbolischen Spendenschecks an (von links) Richard Sauerhammer, Jürgen Übler, Wolfgang Pehl, Jochen Fähnlein und Stefan Schmidt

IPSHEIM – Mit der Summe von 16 000 Euro greift die Raiffeisenbank Bad Windsheim Vereinen aus dem Ipsheimer Gemeindegebiet unter die Arme, die von dem Hochwasser-Ereignis am 9. Juli stark betroffen waren. Die Hälfte des Geldes geht an die Feuerwehren, je 2000 Euro erhalten die Schützen in Kaubenheim und Ipsheim, der Fußballclub Oberndorf sowie eine Landjugend.

„Die Hochwasser-Katastrophe hat uns alle überrascht, wir wollen da einfach helfen“, sagte Martin Hofmann, Stellvertretender Raiffeisenbank-Vorstandsvorsitzender bei der symbolischen Scheckübergabe. Es sollen dabei auch „diejenigen unterstützt werden, die so sehr gefordert waren“. Das Ereignis habe vielen vor Augen geführt, dass jede einzelne Ortswehr wichtig sei.

Erwischt hatten die Regenmassen die Schützenheime in Ipsheim und Kaubenheim. „Keller, Heizung, Kühlung, Kühlschränke“, zählte Jürgen Übler, Schützenmeister der Ipsheimer, auf. „Der Keller war geflutet, das Wasser stand 1,85 Meter hoch.“ Gerade neu renoviert war auch das Schützenheim in Kaubenheim, wie Wolfgang Pehl berichtet, der neue Boden habe wieder herausgerissen werden müssen. Schäden gab es auch beim FC Oberndorf und bei der Bayerischen Jungbauernschaft Berolzheim-Kaubenheim in ihrem Landjugendheim, wie der Filialleiter der Raiffeisenbank Ipsheim, Richard Sauerhammer, erklärte.

Die Feuerwehren wollen die Spende nicht für Hochwasserschutz-Equipment hernehmen, erklärte Kommandant Jochen Fähnlein auf WZ-Nachfrage, wie berichtet hatte der Gemeinderat kurz vorher Investitionen für rund 10 800 Euro genehmigt. „Das andere Extrem, die Trockenheit, ist ebenfalls ein Problem“, sagte Fähnlein. Nun sollen spezielle Schläuche und Spritzen sowie kleine modulare Einheiten zur Bekämpfung von Waldbränden angeschafft werden. 2020 hätten die Wehren im Gemeindegebiet sechs Feuer im Forst löschen müssen, in den Jahren zuvor teils sogar Flächen bis zu 300 Quadratmetern. „Das wird uns wohl leider ebenso wie Hochwasser in der Zukunft öfters beschäftigen“, sagte Fähnlein und Bürgermeister Stefan Schmidt fügte an: „Daher sind wir sehr dankbar für die Spenden, für die Vereine ist sowas unverzichtbar.“ - Text & Foto: Stefan Blank / Windsheimer Zeitung