Trampolin und Kinderrutsche

Windsheimer Zeitung vom 30.10.2021

Spielplatz - Regionalbudget, Kirchengemeinde und Raiffeisenbank geben Finanzspritze.

Umsetzungsbegleiter Maximilian Gaier, Georg Sturm (Vertreter der Kirchengemeinde), Bürgermeister Reiner Hufnagel und Armin Schuh von der Raiffeisenbank (von links) freuen sich über die Neugestaltung des Spielplatzes.

OBERNZENN – An einem idealen Standort in zentraler Lage und abseits vom Durchgangsverkehr präsentiert sich der neu gestaltete Spielplatz zwischen dem Obernzenner Rathaus und der Zenngrundhalle in einem neuen Gewand. Möglich wurde die Sanierung aufgrund der Tatsache, dass politische und kirchliche Gemeinde unbürokratisch Hand in Hand agierten: Das Gelände im Westen des evangelischen Gemeindehauses befindet sich im Besitz der Kirche; um den Unterhalt sowie die Sicherheit auf dem Areal kümmert sich die Kommune.

Um den Spielplatz mit attraktiven Geräten kindgerecht ausstatten zu können, bedurfte es weiterer finanzieller Unterstützer: Mit Hilfe des Regionalbudgets fördert das Amt für Ländliche Entwicklung Mittelfranken (ALE) solche Projekte. Hierfür stehen den einzelnen Gemeinden, wie jenen der Kommunalen Allianz Aurach-Zenn, bis zu 100 000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung, um bewilligte Kleinprojekte in einer Größenordnung bis maximal 20 000 Euro realisieren zu können.

Im Falle des Spielplatzes bewegten sich die gemeindlichen Gesamtinvestitionen bei rund 20 000 Euro. An Fördermittel wurden seitens des Regionalbudgets 10 000 Euro bereitgestellt.

Spendabel zeigten sich zur Freude von Bürgermeister Reiner Hufnagel auch die evangelische Kirchengemeinde sowie die örtliche Raiffeisenbank. Die Schinnersche Stiftung steuerte 12 000 Euro bei, mit denen ein barrierefreies Trampolin angeschafft werden konnte. Weitere 3000 Euro, die für den Kauf einer attraktiven Kinderrutsche verwendet wurden, kamen von der Filiale der örtlichen Raiffeisenbank.

Dem Betrachter stellt sich beim Blick auf die neue Anlage die Frage, warum der Spielplatz derzeit noch von einem Bauzaun umgeben und abgesperrt ist. Bauhofleiter Matthias Schuh beantwortete dies mit dem Hinweis, dass die Geräte noch nicht vom TÜV abgenommen wurden. Somit müssen sich die Kinder, so schwer es ihnen auch fällt, weiterhin in Geduld üben. - Foto & Text: Helmut Meixner / Windsheimer Zeitung